Der Verein hat sich die Aufgabe gestellt, das geistige Erbe seines Namengebers zu pflegen und öffentlich zu vertreten, die ihm gewidmete Forschung zu fördern sowie pädagogische und soziale Arbeit zu unterstützen, die in seinem Geiste geleistet wird.
 

Auf Betreiben von Roland Reichwein, dem Sohn Adolf Reichweins, und Wilfried Huber wurde 1982 der gemeinnützige "Adolf-Reichwein-Verein e.V.“ gegründet und damit eine juristische Person geschaffen, die das Eigentum am Reichwein-Archiv und die Verantwortung für dessen weiteren Ausbau übernahm.  

Der Verein führt neben oder innerhalb seiner Jahrestagungen wissenschaftliche Veranstaltungen pädagogischen oder politischen Inhaltes im Geiste seines Namensgebers durch. Mit Unterstützung des Vereins wurden zwei Wanderausstellungen erarbeitet, die ausgeliehen werden konnten und in zahlreichen deutschen Städten gezeigt wurden. Mittlerweile wurden diese Ausstellungen abgelöst durch ein neues Format, das der Verein in den Jahren 2014-2015 gemeinsam mit dem Künstler Roman Kroke entwickelte; im "Tanz des Widerstands" einem moderierten Workshop, sollen jungen Menschen in einer ihnen gemäßen Form Leben und Werte Adolf Reichweins vermittelt werden (siehe PROJEKTE

Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, wie eine Neuausgabe der Tiefenseer "Schulschriften“ (Beltz-Verlag 1993) und die erweiterte Neuauflage des Briefbandes (Schöningh-Verlag 1998) wurden unterstützt. Eine große, vielbeachtete Fachtagung, die der Vereien 1998 aus Anlaß des einhundertsten Geburtstages Adolf Reichweins durchführte, wurde in der Publikation "Wir sind die lebendige Brücke von gestern zu morgen" (Juventa 2000) veröffentlicht. 
Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), derSchriften Bundesländer Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Hans Böckler Stiftung, der Stiftung "20. Juli 1944" und der Zeit-Stiftung sowie von Bundeskanzler Gerhard Schröder wurde in einem gemeinsamen Projekt der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung und des Adolf-Reichwein-Vereins eine historisch-kritische Werkausgabe der pädagogischen Schriften Adolf Reichweins erarbeitet. Mit dem 5. und letzten Band wurde dieses Werk im Herbst 2015 vollendet. Siehe Bibliographie.

Das neu erwachte Interesse an reformpädagogischer Theorie und Praxis und aktuelle gesellschaftliche Problemsituationen stellen an den Verein zunehmend anspruchsvollere Aufgaben. Sie bedürfen verstärkter Öffentlichkeitsarbeit, auch im Zusammenwirken mit den Adolf-Reichwein-Schulen, und somit einer breiteren personellen und finanziellen Basis, um dem wachsenden Interesse an einer Reichwein-Rezeption in der pädagogischen Praxis gerecht werden zu können. Aus Adolf Reichweins beruflichem und politischen Lebensweg lassen sich Grundeinstellungen und Werte ablesen, die auch in der Gegenwart unvermindert Gültigkeit haben. Diese gilt es vor allem auch jungen Menschen nahezubringen.

Aus diesen Gründen würden wir uns über Ihre Bereitschaft dem Adolf-Reichwein-Verein beizutreten, freuen.
 

Geschäftsführender Vorstand:

1. Vorsitzender:
Dr. Konrad Vanja
Dr. Konrad Vanja
Museumsdirektor und Professor a. D.
Brandströmstraße 30 
91522 Ansbach
0049-981-97789757
VanjaDr@aol.com
2. Vorsitzender
Henning Wehmeyer
Henning Wehmeyer
Eisenacher Straße 103
10781 Berlin
Telefon: 030 - 33 00 74 47
Henning.Wehmeyer@gmx.de

Dr. Klaus Schittko

Schweringen 
Kassenwartin:
Annelies Piening
Berlin
E-mail: Adolf-Reichwein-Verein
Beirat:
Ekkehard Geiger  Freiburg
Jürgen Haaß  Schleusingen
Sabine Reichwein  Berlin
Dr. Bettina Irina Reimers Berlin
 

Satzung

Beitrittsformular


Die Internetseite des Adolf-Reichwein-Vereins ehebt keinen wissenschaftlichen Anspruch.
Dem Charakter des Internet entsprechend, soll sie
-
der Öffentlichkeit einen ersten, allgemeinen Zugang zu Leben und Werk Adolf Reichweins vermitteln und damit zu intensiverer Beschäftigung anregen
- ein zentraler Einstieg und Sammelpunkt sein für Internet-Informationen zu Adolf Reichwein und damit allen Interessierten Gelegenheit geben,
-
diese zur Kenntnis zu nehmen und sie ggf. korrigierend und ergänzend zu beeinflussen
-
den Kontakt zwischen den Adolf-Reichwein-Schulen fördern
-
den Vereinsmitgliedern eine aktuelle Informationsquelle bieten


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